Montag, 7. Februar 2022

Volkswirtschat --total 68

 

Repetitionsfragen

1.

A] Erklären Sie mit eigenen Worten, was Wirtschaften bedeutet. In Ihrer Antwort sollten die Begriffe Lebensunterhalt, Ressourcen, Konsumwünsche, knapp, unabsehbar und Bedürfnisse vorkommen.

B] Was sind Konsumgüter?

C] Was sind Kapitalgüter?

2.

A] Der Psychologe Maslow hat die menschlichen Bedürfnisse in fünf Kategorien eingeteilt. Welche sind es?

B] Welche Bedürfnisse werden in den folgenden drei Fällen befriedigt?

• Besuch einer Theatervorstellung

• Essen in einem Restaurant Körperliche Bedürfnisse

• Besuch bei Freunden Zugehörigkeit.

C] Bei welcher dieser Tätigkeiten erfolgt die Bedürfnisbefriedigung mit Konsumgütern?

 

5

B] Welche der folgenden vier Aussagen zum Begriff Marktgleichgewicht sind richtig, welche falsch?

Kreuzen Sie an.

Im Marktgleichgewicht sind die Konsumwünsche aller Nachfrager nach einem Gut befriedigt.

Das Marktgleichgewicht liegt bei demjenigen Preis, bei dem die angebotene und die nachgefragte Menge eines Gutes übereinstimmen.

Ist ein Markt im Gleichgewicht, gibt es weder einen Nachfrageüberschuss noch einen Angebotsüberschuss.

Ein einmal erreichtes Marktgleichgewicht bleibt für immer erhalten.

C] Begründen Sie auf einem Blatt Papier, weshalb Sie die Aussagen für richtig oder falsch befunden haben. Zwei bis vier Stichworte pro Aussage genügen. Wenn Sie für zwei der vier Aussagen stichhaltige Begründungen angeben, haben Sie das Grundsätzliche verstanden. Bei drei Begründungen sind Sie gut.

 

6.

A] Bei Preissteigerungen von Butter reagieren die Nachfrager preiselastisch, bei Preissteigerungen von Brot preisunelastisch. Mit welchem Schlüsselwort würden Sie begründen, dass die Nachfrager bei zwei Gütern des täglichen Bedarfs so unterschiedlich reagieren?

B] Bei der Preiselastizität des Angebots spielt die Zeit eine grosse Rolle. Weshalb ist das so? (Tipp: Überlegen Sie sich, was der Hersteller von Kaugummi und der Produzent von Kirschen tut, wenn die Nachfrage nach Kaugummi und Kirschen im Herbst plötzlich stark zunimmt.)

7.

A] Unterstreichen Sie das jeweils richtige Wort:

Im Marktdiagramm ist auf der (waagrechten/senkrechten) Achse der Preis eines Gutes

und auf der (waagrechten/senkrechten) Achse die Menge eines Gutes angeschrieben.

Die Nachfragekurve verläuft im Marktdiagramm von (links/rechts) oben nach (links/rechts)

unten, die Angebotskurve von (links/rechts) oben nach (links/rechts) unten.

B] Beschriften Sie die Achsen der beiden Marktdiagramme und zeichnen Sie dann

. in das linke Marktdiagramm eine preiselastische Nachfrage- und eine preiselastische

Angebotskurve

• in das rechte Marktdiagramm eine preisunelastische Nachfrage- und eine preisunelastische Angebotskurve.

 

preiselastische Nachfrage preiselastisches Angebot

preisunelastische Nachfrage preisunelastisches Angebot

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

8.

A] Was sind Faktormärkte? Welche Märkte gehören dazu?

B] Die Unternehmen und die Haushalte sind im Markt- und Kreislaufschema durch weitere Märkte verbunden. Welche sind es?

9.Nach der Logik des Markt- und Kreislaufschemas kaufen die Haushalte auf den Gütermärkten Kapitalgüter und stellen diese den Unternehmen zur Verfügung. Nun werden Sie aber kaum eine Privatperson kennen, die eine Werkzeugmaschine, einen Baukran oder Ähnliches kauft, um sie einem Unternehmen zur Verfügung zu stellen.

Erklären Sie in zwei bis drei Sätzen, wie die Haushalte die Kapitalgüter indirekt zur Verfügung stellen. In Ihrer Antwort sollten die beiden Begriffe Sparen und Investieren vorkommen.

Zeichnet haben Sie die Aufgabe gelöst, wenn darin zusätzlich noch die Begriffe Geld und Wertpapiere (Aktien, Obligationen) vorkommen.

10.

Wie heissen die Entschädigungen, die die Haushalte erhalten, wenn sie den Unternehmen die Produktionsfaktoren zur Verfügung stellen?

Für Arbeitskraft erhält man_______

Für Kapital erhält man______________

Für Boden erhält man_____________

Für Unternehmerleistung erhält man______________

11.

A] Worin unterscheiden sich (aus der Sicht der Ökonomie) die beiden Ressourcen Boden und Umweltgüter?

B] Welche Folge hat dieser Unterschied für die Umweltgüter?

11.

A] Im einfachen Markt- und Kreislaufschema haben wir zwei Hauptakteure. Welche sind es?

B] Nehmen Sie ein Blatt Papier zur Hand und zeichnen Sie, ohne nachzuschauen, ein einfaches Markt- und Kreislaufschema einer reinen Marktwirtschaft (ohne Staat) mit den Namen aller Märkte und der Güter- und Geldströme. (Tipp: Verwenden Sie für die Güter/Ressourcenströme eine andere Farbe als für die Geldströme.)

13.Beantworten Sie folgende Fragen mit je einem bis maximal zwei Sätzen:

A] Was ist ein Kartell?

B] Wann hat eine Firma ein Monopol errungen?  

C] Was versteht man unter Unternehmenskonzentration?

14.Zählen Sie vier negative Auswirkungen von Monopolen, Kartellen und Absprachen auf.

15.Der Herausgeber eines Freestyle-Magazins überlegt sich, ob er die Preise seines Heftes hinaufsetzen soll.

A] Welche grundsätzlichen Überlegungen wird der Verlag bei freiem Wettbewerb anstellen, d. h. dann, wenn er mit seinem Magazin noch gegen mehrere andere gleichwertige konkurrieren muss?

B] Was wird er sich ausdenken, wenn er der alleinige Anbieter eines ernst zu nehmenden Freestyle-Magazins ist?

16.Was versteht man unter Wettbewerbspolitik?

17.Welchen Zusammenhang sehen Sie zwischen Aussenhandelspolitik und Wettbewerbspolitik?

18.Geld hat drei Funktionen. Welche sind es?

19.Welche Geldfunktion steht bei den folgenden Tätigkeiten im Vordergrund?

 A] Sie kaufen im Coop einen neuen Eishockey-Puck.

B] Sie lassen den Wert eines geerbten Bilds schätzen.

C] Sie zahlen CHF 500.- auf Ihr Sparkonto ein.

20.Für welche Zwecke ist das Buchgeld dem Bargeld überlegen?

21.National bar Die Zentralbank eines Lands und die Geschäftsbanken schöpfen Buchgeld.

A] Wie heisst die schweizerische Zentralbank?

Geben Sie den vollen Namen und auch die Abkürzung an.

B] Formulieren Sie eine einfache Regel, wie die schweizerische Zentralbank Schweizer Franken in die Wirtschaft bringt oder der Wirtschaft Schweizer Franken entzieht. (Ein bis zwei Sätze)

c]Welche Sorte von Geld schöpfen die Geschäftsbanken und wie tun sie das?

22.Die Nationalbank ist für die Menge Schweizer Franken verantwortlich, die der Wirtschaft zur Verfügung steht. Welche der folgenden sechs Massnahmen führen dazu, dass weniger Franken im Umlauf sind, und welche, dass mehr im Umlauf sind?

 

 

Mehr Franken

Weniger Franken

1

Sie erhöht die Zinsen für Kredite an die Banken

 

 

2

Sie verkauft den Banken Dollars gegen Franken

 

 

3

Sie verkauft an der Börse Obligationen (gegen) Franken

 

 

4

Sie lässt Geschäftsbanken Kredíte zurückzahlen

 

 

5

Sie kauft mit Franken Gold

 

 

6

Sie kauft mit Franken an der Börse Aktien

 

 

 

23.Die Schweiz hat eine der tiefsten Arbeitslosenquoten der Welt. Es gibt aber Zehntausende von «verdeckten» Arbeitslosen, die nicht in der Arbeitslosenstatistik erfasst sind.

A] Was versteht man unter der Arbeitslosenquote?

B] Weshalb gibt es trotz aufwendiger Statistik verdeckte Arbeitslose?

C] Nennen Sie mindestens zwei Gruppen von Personen, die zu den verdeckten Arbeitslosen gehören.

24

Von den folgenden Aussagen sind zwei richtig - die übrigen sind falsch oder nur teilweise richtig. Kreuzen Sie die zwei richtigen an.

 

 

 

1

Inflation bedeutet den starken Preisanstieg eines wichtigen Gutes

 

2

Inflation bedeutet einen allgemeinen Anstieg der Löhne

 

3

Inflation bedeutet einen allgemeinen Anstieg der Preise

 

4

Inflation bedeutet einen anhaltenden Anstieg der Zinssätze

 

5

Inflation bedeutet Geldentwertung

 

 

 

 

 

25

Wovon ist in den folgenden beiden Gesprächen vor allem die Rede? Von Preisänderungen aufgrund von Kräften auf einzelnen Märkten, von Inflation oder von beidem?

A] «Die einheimischen Kirschen sind in diesem Jahr besonders teuer.»- «Kein Wunder, bei diesem Unwetter im Frühling.>>

B] «Wie alles, sind auch die Früchte dieses Jahr wieder teurer.» - «Mir ist aber aufgefallen, dass die Kirschen besonders teuer geworden sind.»

26

A] Was wird mit dem BIP gemessen?

B] Was wird mit dem Volkseinkommen gemessen?

C] Weshalb ist das Volkseinkommen kleiner als das BIP? Kennen Sie den Hauptgrund?

27

Neben dem BIP und dem Volkseinkommen wird manchmal auch die Grösse Bruttonationaleinkommen (BNE) verwendet. Wo liegt der Hauptgrund dafür, dass das BNE in der Schweiz grösser ist als das BIP?

28.

Das schweizerische BIP nahm 2000 real um 3.0% zu, das Pro-Kopf-BIP aber nur um 2.3%. Finden Sie einen Grund, der diesen Unterschied erklären kann.

29

Das nominelle BIP gibt keine zuverlässige Auskunft über die Entwicklung der Wirtschaft. Welchen Mangel hat es im Gegensatz zum realen BIP)?

30

Wie nennt man den Wechsel von grösserer und kleinerer Wachstumsrate der Produktion in Unternehmen und Staat?

31.A] Nennen Sie mindestens fünf Beispiele menschlicher Aktivitäten, die weder im BIP noch im Volkseinkommen mitgezählt werden, obwohl sie den Wohlstand steigern. B] Weshalb werden sie im BIP nicht berücksichtigt?

32

Das BIP enthält Vorgänge, die zu Wohlstandsverlusten führen, und es enthält Ausgaben, die den Wohlstand nicht heben.

A] Nennen Sie Vorgänge, die zu Wohlstandsverlust führen, aber nicht vom BIP abgezogen werden.

B] Nennen Sie zwei Beispiele von Ausgaben, die im BIP mitgezählt sind, den Wohlstand aber nicht heben.

33.Der Begriff Wohlfahrt geht viel weiter als der Begriff Wohlstand.

A] Umschreiben Sie mit einem einzigen Stichwort, was wir darunter verstehen.

B] Welche Rolle spielt Wohlstand im Zusammenhang mit Wohlfahrt?

34.

Unsere Wirtschaft befindet sich in einem dauernden Strukturwandel. Das zeigt sich unter anderem daran, dass sich die Beschäftigungszahlen in den drei Wirtschaftssektoren im Laufe der letzten hundert Jahre stark gewandelt haben.

A] Vervollständigen Sie die folgende Tabelle zu den drei Wirtschaftssektoren und leiten Sie aus der Abbildung 4-9, S. 61 ab, wie sich die Anteile der Beschäftigten in den drei Wirtschaftssektoren zwischen 1900 und 2000 verändert haben.

1. Sektor = __________: Beschäftigte 1900_____________% Beschäftigte 2000_____________%

2. Sektor =__________: Beschäftigte 1900______________% Beschäftigte 2000_____________%

3. Sektor =___________: Beschäftigte 1900____________% Beschäftigte 2000_____________%

B] Wir haben drei Hauptgründe für diese Entwicklung genannt. Welche sind es?

 

35.

Für das Verständnis von Konjunkturschwankungen sind die Begriffe Produktionspotenzial und Gesamtnachfrage zentral.

A] Was verstehen Ökonomen unter der Gesamtnachfrage?

B] Was verstehen Ökonomen unter dem Produktionspotenzial?

C] Was können Sie über das Wachstum dieser beiden Grössen aussagen?

36.Wie stark nimmt in der Schweiz das Produktionspotenzial von Unternehmen und Staat zu?

37.In konjunkturellen Abschwüngen nimmt die Gesamtnachfrage ab. Ursache dafür können Schocks sein. Nennen Sie Beispiele von Schocks, die einen solchen Abschwung einleiten können. Wenn Sie zwei Beispiele nennen, können Sie zufrieden sein, bei drei Beispielen sind Sie gut und bei vier sehr gut.

38

Die drei Arten von Arbeitslosigkeit haben verschiedene Ursachen. In den folgenden Sätzen sind einige solche Ursachen aufgezählt. Schreiben Sie im freien Platz hin, um welche Art der Arbeitslosigkeit es sich handelt.

Wegen technologischer Errungenschaften benötigen Unternehmen weniger Personal.

 

Die Gesamtnachfrage ist rückläufig und die Produktion wird gedrosselt.

 

Wegen unübersichtlichem Arbeitsmarkt finden Stellensuchende nicht gleich ihre neue Stelle.

 

Aus Modegründen fällt die Nachfrage nach einem Produkt. Leute werden entlassen.

 

39

A] Was versteht man unter einer «Rezession» und was unter einer «Hochkonjunktur»? Erklären Sie die beiden Begriffe mit je einem Satz.

B] Warum kann Deflation schädlich sein? Bitte nennen Sie den wichtigsten Grund.

40

Ein Grund für zunehmende oder abnehmende Arbeitslosigkeit sind Wachstumsschwankungen des BIP

A] Bei welcher Art der Arbeitslosigkeit steht diese im Vordergrund?

B] Erläutern Sie mit eigenen Worten, wie BIP und Arbeitslosigkeit zusammenhängen. (Ein bis zwei Sätze genügen.)

C] Welche Wachstumsrate des BIP ist in der Schweiz mindestens notwendig, damit sich die hier zur Diskussion stehende Art der Arbeitslosigkeit nicht vergrössert? Kreuzen Sie an.

0%

 

10-12%

 

1-3%

 

5-7%

 

 

 

 

41.Im folgenden Diagramm ist schwarz das Produktionspotenzial und rot das tatsächliche BIP schematisch abgebildet. Die Pfeile 1-3 bezeichnen drei typische Phasen eines Konjunkturverlaufs. In der folgenden Liste von zwölf Begriffen gehören je vier zu einer dieser drei Phasen. Ordnen Sie diese zu, indem Sie die Buchstaben (a-e) richtig platzieren:

(a) Hochkonjunktur,

 (b) Konjunkturabschwung,

(c) Konjunkturaufschwung,

(d) Gesamtnachfrage GN über Produktionspotenzial,

 (e) GN steigt stark,

(f) GN steigt schwach oder sinkt,

(g) Arbeitslosigkeit steigt,

(h) Arbeitslosigkeit sinkt,

(i) Arbeitskräftemangel,

 (j) Inflation nimmt zu,

(k) Inflation nimmt ab,

(l) Inflation sinkt oder bleibt tief.

 

Name der Phase

Gesamtnachfrage GN

Arbeitslosigkeit

Inflation

1

 

 

 

 

2

 

 

 

 

3

 

 

 

 


 


42

Eine berühmte Form der Angebotsinflation ist die Preis-Lohn-Spirale.

A] Beschreiben Sie, weshalb Marktmacht eine wesentliche Voraussetzung ist, damit es zu Angebotsinflation kommen kann.

B] Ergänzen Sie die fehlenden Begriffe, sodass der Mechanismus der Preis-Lohn-Spirale erkennbar wird:

Die Preise________________________

Die Löhne_______________________________________(wegen des Teuerungsausgleichs).

Die Löhne Dem Unternehmen entstehen_____________________________-kosten

Dank Marktmacht werden diese

dem Konsumenten_______________________________

 

Die Preise____________________________________

43.Der Konjunkturverlauf wird in verschiedene Phase eingeteilt.

Skizzieren Sie das Konjunkturzyklus-Diagramm und beschriften Sie es.

44.Konjunkturphasen haben typische Merkmale. Nennen Sie stichwortartig zwei typische Merkmale der Rezession.

45.Bei den Konjunkturindikatoren unterscheidet man vorauseilende, gleichlaufende und nachhinkende Indikatoren.

Ordnen Sie die folgenden Indikatoren den drei Gruppen zu und erklären Sie jeweils in einem Satz, warum Sie diese Zuordnung vorgenommen haben.

A] Arbeitslosenquote B] Investitionen C] Inflation D] Umsatzzahlen der Unternehmen

46.

Verschiedene Institute in der Schweiz veröffentlichen Konjunkturprognosen. Welches sind die wichtigsten darin beschriebenen Punkte? Antworten Sie in drei bis vier Sätzen.

47

Mit einer antizyklischen Konjunkturpolitik versucht der Staat (die Regierung und die Notenbank), die Konjunkturschwankungen zu glätten.

A] Nennen Sie die zwei Hauptgründe, weshalb der Staat auf die Idee kommt, dies zu tun.

B] Wann betreibt der Staat eine expansive und wann eine restriktive Konjunkturpoliktik:

C] Die Regierung hat vor allem zwei Instrumente zur Inflationsbekämpfung zur Verfügung, die Zentralbank eines. Nennen Sie die drei Instrumente.

48.Kreuzen Sie an, in welchen der folgenden Fälle von einer expansiven und in welchen Fällen von einer restriktiven Konjunkturpolitik die Rede ist.

 

 

Expansiv

Restriktiv

1

Der Staat riskiert Defizite

 

 

2

Der Staat forciert Investitionen

 

 

3

Der Staat zahlt Schulden ab

 

 

4

Der Staat verschiebt seine Investitionen auf später

 

 

5

Die Zentralbank verknappt das Geld, sodass die Zinsen steigen

 

 

6

Steuern werden erhöht

 

 

7

Öffentliche Defizite werden vermieden

 

 

8

Öffentliche Investitionen werden vorgezogen

 

 

9

Der Staat senkt Steuern

 

 

10

Die Zentralbank kauft mit ihrem Geld Obligationen

 

 

 

49

Steuersenkungen und -erhöhungen als Mittel der Konjunkturpolitik sind - vor allem in unserer föderalistischen, direkten Demokratie - schwierig zu realisieren. Erklären Sie, weshalb.

50

Bekämpft die Notenbank die Inflation, kann das auf dem Arbeitsmarkt schnell eine unerwünschte Wirkung hervorrufen. Erklären Sie.


51.Auf S. 100 ist die Zahlungsbilanz der Schweiz für2013 abgebildet. Ermitteln Sie daraus je zwei Branchen, bei denen die Schweiz grosse Exportüberschüsse bzw. Importüberschüsse erzielt.

 

 

Handelsbilanz und Dienstleistungsbilanz

Kapital- und Arbeitseinkommen

Bilanz der laufenden Transaktionen (= Ertragsbilanz)

Kapitalverkehrsbilanz

Die Firma Rieter in Winterthur exportiert Textilmaschinen nach Bangladesch.

 

 

 

 

IKEA in Spreitenbach importiert Möbel aus Polen.

 

 

 

 

Touristen aus Japan fahren auf den Titlis.

 

 

 

 

Eine a US-Firma kauft die Schweizer Firma Bally.

 

 

 

 

Grenzgängern, die in Basel arbeiten, wird der Lohn nach Lörrach überwiesen.

 

 

 

 

Die AHV zahlt Altersrenten an Ihre Grosseltern, die in Spanien wohnen.

 

 

 

 

Sie kaufen hier in der Schweiz Schweizer Emmentaler.

 

 

 

 

Sie essen eine Pizza in Italien.

 

 

 

 

Sie kaufen kanadische Aktien.

 

 

 

 

Die kanadische Bank zahlt Ihnen Dividenden.

 

 

 

 

52.In welchen Teilbilanzen der Zahlungsbilanz werden die folgenden Geldströme erfasst?

 

53.Warum werden heute in grossen Mengen Stoffe, Kleider, Lederwaren und Schuhe in die Schweiz importiert, obwohl sie bei uns auch in guter Qualität und rationell produziert werden könnten (und früher produziert wurden)?

54.Auch ein kleines Land kann sich auf ein Massenprodukt spezialisieren. Aj Unter welchen Voraussetzungen kann dies geschehen? B] Mit welchen Produkten ist dies der Schweiz gelungen?

55.Wir haben vier Gründe genannt, die für den freien Aussenhandel sprechen, und vier Gründe, die gegen einen ungehemmt freien Handel sprechen. Zählen Sie je vier Gründe auf, die Al für den freien internationalen Handel sprechen, B] gegen den freien internationalen Handel sprechen.

56.Welche zwei Risiken sehen Sie, wenn sich ein Land auf wenige Produkte spezialisiert? Nennen Sie zwei Gründe.

57.In welchen Fällen ist das Abschirmen eines Wirtschaftszweigs vor der internationalen Konkurrenz vertretbar?

58.Im Flughafen Kloten können Sie lesen, dass der Wechselkurs zwischen CHF und Euro in Zurich bei 1.20 liegt. Im Flughafen Frankfurt dagegen beträgt der Wechselkurs 0.83! Wie erklären Sie sich das?

59.Nehmen Sie an, der Schweizer Franken gewinne gegenüber ausländischen Währungen an Wert. Kreuzen Sie an, welche der folgenden Aussagen richtig bzw. falsch sind.

 

 

Richtig

Falsch

1

Importe werden für uns billiger

 

 

2

Auslandsferien werden für uns billiger

 

 

3

Die Schweiz wird für ausländische Touristen teurer

 

 

4

Güter, die in Dollar oder Euro bezahlt werden, werden billiger

 

 

5

Unsere Exporte werden erschwert

 

 

6

Unsere Importe nehmen zu

 

 

 

60.

Was geschieht mit dem Schweizer Franken gegenüber dem Euro, wenn folgende Ereignisse eintreten (und sich jeweils sonst nichts ändert). Gewinnt der Franken an Wert oder verliert er?

 

 

Gewinnt

an Wert

Verliert an Wert

1

Verunsicherte Sparer aus ganz Europa legen einen grösseren Teil O ihrer Ersparnisse in Franken an.

 

 

2

In der Schweiz wird viel weniger investiert als letztes Jahr, sodass Spargelder in Europa lohnende Anlagen suchen.

 

 

3

Die schweizerische Aktienbörse boomt, was viele ausländische Anleger anzieht

 

 

4

Ausländische Anleger verkaufen in Panik schweizerische Aktien und ziehen ihr Geld in ihre Heimatländer zurück.

 

 

 

 

61

Angenommen, das Vertrauen in den Euro steigt und der Schweizer Franken verliert etwas von seiner Position als Fluchtwährung. Damit werden Gelder, die bisher in Schweizer Franken angelegt waren, wieder verstärkt in Euro angelegt.

A] Was wird auf dem Devisenmarkt zwischen Euro und Franken geschehen?

B] Welche Folgen hätte dies für die schweizerische Exportwirtschaft?

C] Wer in der Schweiz könnte am wirkungsvollsten korrigierend eingreifen? Wie?

62.Wie kann die Schweizerische Nationalbank einem zu starken Schweizer Franken gegenüber dem Euro begegnen?

63

Was trifft zu? Niedrigere Zinsen der Notenbank

 

 

 

 

1

erhöhen den Wert der eigenen Währung

 

 

2

erhöhen die Investitionstätigkeit

 

 

3

senken den Wert der eigenen Währung

 

 

4

erhöhen den Export

 

 

5

senken den Export

 

 

6

erhöhen den Import

 

 

7

senken den Import

 

 

8

senken die Gesamtnachfrage

 

 

 

64 Ergänzen Sie die folgende Tabelle.

Nr.

 

Inlandwährung (= CHF)

 

Kurs

 

Auslandwährung

 

Betrag

 

 

 

 

 

 

1

1628.00

 

GBP

 

1 100.00

2

 

1.30

EUR

 

200.00

 

3

 

15.20

 

SEK

550.00

 

4

1245.00

 

0.83

 

USD

 

 

5

10300.00

 

DKK

 

50 000.00

 

6

3 270.00

 

1.09

 

JPY

 

 

 

65.Beantworten Sie die folgenden Fragen auf einem separaten Blatt Papier.

A] Wann kommt der Devisenkurs bzw. der Notenkurs zur Anwendung?

B] In welchen Fällen rechnet die Bank mit dem Kurs Ankauf und wann rechnet sie mit dem Kurs Verkauf?

C] Wie werden die Kurse Ankauf und Verkauf auch noch bezeichnet?

D] In welchen Fällen wird mit dem Buch- bzw. mit dem Tageskurs gerechnet?

66

Für die Lösung der folgenden Aufgaben wenden Sie bitte wo nötig die Kurse gemäss «Übersicht Wechselkurse» (9-2) an.

A] Wir zahlen einem spanischen Geschäftsfreund eine Provision von EUR 1 500.- bar aus. Er wechselt diesen Betrag in Bern in Schweizer Franken. Wie hoch ist der Barbetrag in Schweizer Franken?

B] Eine Unternehmung überweist ihrem Auslandvertreter CHF 6 000.- für eine Skandinavienreise. Er lässt sich noch in der Schweiz zulasten seines Kontos je 10 000 dänische, norwegische bzw. schwedische Kronen bar auszahlen (DKK 10000, NOK 10000 bzw. SEK 10000). Den Restbetrag zwischen den CHF 6 000.- und der Belastung für die Kronen lässt er sich in Euronoten auszahlen (kleinste Euronote = 5 Euro). Von Spesen beim Umtausch dürfen Sie absehen.

C] Ein Schweizer Tourist bezahlt die Hotelrechnung in Singapur mit seiner Kreditkarte. Die Rechnung ist auf US-Dollars ausgestellt und lautet auf USD 760.-. Mit welchem Betrag wird sein Schweizer Franken-Konto belastet?

D] Ein Professor aus Grossbritannien hat für sein Referat, das er in Genf hielt, CHF 3 200.- erhalten. In London sind ihm für diesen Betrag GBP 2191.80 gutgeschrieben worden. Mit welchem Kurs hat die Bank gerechnet?

E] Wir haben am 2. Juni eine Rechnung eines japanischen Lieferanten in Höhe von JPY 250 000.- bezahlt. Der Kurs betrug 1.17. Am 5. Juni betrug der Kurs noch 1.12. Welcher Betrag hätte eingespart werden können, wenn die Rechnung erst am 5. Juni bezahlt worden wäre?

 

67.Welche vier wirtschaftlichen Grundfreiheiten sollen im Binnenmarkt der EU gelten?

68. Geben Sie an, wie die folgenden Organisationen mit vollem Namen heissen, und ordnen Sie die Aussagen zu, sodass sie zu jeder internationalen Organisation passen.

 

 

Aussage

Organisation

 Name der Organisation

1

 

EU

 

2

 

EZB

 

3

 

EWR

 

4

 

GATT

 

5

 

WTO

 

6

 

IWF

 

7

 

UNO

 

8

 

Weltbank

 

 

Aussagen

A] Hauptbestandteil der WTO. Regelt den internationalen Warenhandel.

B] vergibt Überbrückungskredite an Mitglieder, denen die Zahlungsunfähigkeit droht. Heute sind das vor allem hoch verschuldete Entwicklungsländer und ehemalige Ostblockstaaten.

C] Internationale Organisation zur Sicherung des Weltfriedens. Keine Wirtschaftsorganisation, viele ihrer Unterorganisationen befassen sich aber mit wirtschaftlichen Fragen.

D] vergibt billige Kredite für grosse Entwicklungsprojekte.

E] Die Notenbank für den Euro mit Sitz in Frankfurt.

 F] Regelt den internationalen Handel von Waren (GATT) und Dienstleistungen (GATS) sowie den Schutz von Eigentumsrechten (TRIPS). Schlichtet Handelsstreitigkeiten.

G] Eine Freihandelszone, die neben der EU auch andere europäische Länder umfasst, die sich auf die vier Freiheiten der Römischen Verträge verpflichten. Die Schweiz ist nicht Mitglied.

H] strebt nicht nur eine wirtschaftliche, sondern auch eine politische Union an.

Dienstag, 19. Oktober 2021

海岸村恰恰恰心得 – 雷


本人看完海岸村恰恰恰!!!很有心得!!如果尤其是這樣的喪禮,似乎也挺適合我的!

好好吃飯!!!看完人生風景,快快樂樂,生老病死,有人陪伴的走完!

如果我兒子跟女兒可以培養成男女主這樣也不錯

當了媽媽後,看男女主的感覺就是,兒子跟女兒若是有男女主的想法也不錯@@

不過,我女兒要撐起女主的人設,先決條件是獨立思考跟經濟自主,而男生要這樣隨心所欲,也不太容易,社會總是給男女不同的標準,曾經,一個前瑞士公司開出一個60%的職缺,當時來了一個爸爸來應徵,不管資歷,年紀,...所有的條件最符合,但經理最後還是選擇一個女性,也是一個媽媽!!哀@@!!! 主管的思維就是希望員工可以長長久久的不離職,所以很多兼職的工作都是優先選擇女性!!! 所以男人想要只工作三天也很難被社會接受!!! 所以兒子要在北歐找工作嗎???

離父母遙遠的我們!!是不是有點相似!!自己的親人跟鄰人!!究竟是誰陪你走完人生最後一段路或誰能陪老人最後的時光!!

洪班長回奶奶家與他兒子比鄰而坐,兒子說著自己總覺得下次再回家看她就好,誰知現在永遠沒有下次。原本還說自己哭不出來的兒子,聽完班長一番話後內心充滿愧疚卻又感激自己的母親,終於放聲大哭。對奶奶與班長來說,這幾年相處的時間應該比元錫要久的多,而我們自己的最後時間,要好好健康的,要好好吃東西,一定要有錢去植牙,好好過生活。

 瑞士的老人院很多,我因為照顧孩子們的經驗,都去需要娃娃車方便的地方,這些地方通常老人也很多,非常適合輪椅!!我因此觀察到好多瑞士老人啊!!!! 上次聽到關於規劃國家經濟力的問題,也覺得老人經濟好重要啊@@10年前,我們只能看小時代,俊男美女,年輕的小鮮肉,來拍電影,來看偶像劇,慢慢的,我們看到俗女這樣的節目,看了很多中年人為主的電影,也看到討論老人的電影,老年痴呆症!!! 但不管如何,我們都是在人群中的人們!!! 一定有人跟我們經歷相同的事!!!!

給斗植的信

送別奶奶隔天惠珍來找班長,她從當初奶奶送來給班長的玉米籃中拿出奶奶要給班長的信,希望他能夠從悲傷中站起來。

斗植,要吃飯,不管再怎麼難過,也一定要吃飯。從小你的心裡就有很多傷痛,幫你做飯是我唯一能為你做的事情,你吃我做的飯長的好高,你不知道我有多麼高興。斗植,你記得你對我說過什麼嗎?你說父母如果真心為孩子著想,就要讓自己健健康康,父母的心情也是一樣,要是孩子生病就會肝腸寸斷。斗植,你是我的兒子也是我的孫子,你絕對不能忘記這點。斗植,人必須要生活在人群裡,有時人生很沉重,不過要是你生活在人群裡,就像是你背我一樣,肯定也會有人背你,所以斗植,不要把自己關起來,吃了我做的飯,快點出來吧。


每個人都要依靠,班長陪著元錫,惠珍也扮演著這樣的角色,她讓班長能將自己壓抑的情緒宣洩,第一徹底地悲傷。

你身邊有讓你能夠依靠的人嗎?有的話,也請像珍惜奶奶一樣的珍惜他們吧。

如果沒有,就慢慢去找,一定會找到的,先好好吃飯!!!再慢慢去找吧!!!


Sonntag, 17. Oktober 2021

SM fragen und Anworten

 

1.Welcher Kompetenzart ordnen Sie die folgenden vier Beispiele zu?

A Vernetztes Denken

B Teamfähigkeit

C Innovationsfähigkeit

D Konfliktfähigkeit

A.    Methodenkompetenz B. Sozialkompetenz C. Selbstkompetenz D/ Sozialkompetenz

 

2. Sprechen die folgenden vier Führungskräfte in ihrer Aussage eher die Management- oder die Leadershipfunktion an?

A Regina: «Eine gute Führungskraft räumt die Stolpersteine bei der Zielerreichung möglichst früh aus dem Weg!»

B Jerome: «Nur durch klare Ziele und Vorgaben ist ein Team zu Höchstleistungen fähig!»

C Tiziana: «Eine charismatische Führungskraft ist ein Beziehungsmensch!»

D] Erwin : « C’est le ton qui fait la musique - so lautet mein Motto. Als Führungskraft präge ich den Zusammenhalt im Team mit meiner Einstellung und meinem Verhalten.»

A. Managementfunktion B. Managementfunktion. C. Leadership Funktion D Leadershipfunkion

Seite 21

3.Welches Menschenbild zeigen die folgenden Ergebnisse einer Führungskräftebefragung?

A] Ist zutiefst überzeugt davon, dass der Mensch sein Leben lang dazulernen und sich mit seiner Tätigkeit identifizieren will.

B] Hat die Erfahrung gemacht, dass Vertrauen zwar gut, Kontrolle jedoch besser ist.

 C] Führt mit «Zuckerbrot und Peitsche» (Redewendung für die Beeinflussung durch Belohnung und Bestrafung).

A. Theorie Y  . B. Theorie X . C.Theorie X

s.22

4.In den letzten Jahren hat sich das öffentliche Bild von Topmanagern verändert So werden einige unter ihnen heftig kritisiert, weil sie Wasser predigen und Wein trinken

Beschreiben Sie in maximal 5 Sätzen, inwiefern diese Kritik mit Werten zusammenhängt.

5. Hersey / Blanchard richten ihr Modell auf den Reifegrad bzw. die Entwicklungsstufe der geführten Person aus.

A. Weshalb wird bei der Entwicklungsstufe 2 der integrative Führungsstil empfohlen?

B. Nehmen Sie anhand des Reifegradmodells Stellung zur folgenden Aussage einer Führungsperson: Es schadet nicht, hie und da ins kalte Wasser geworfen zu werden.

6.In einem Unternehmen herrscht Uneinigkeit: Die einen sind für die vorgeschlagene Neuregelung der Arbeitszeiten, die anderen lehnen ein solches Arbeitszeitmodell ab und auch die Führungspersonen gehen mit dieser kontroversen Frage unterschiedlich um

Ordnen Sie die folgenden Beschreibungen einem Führungsstil im Managerial Grid zu.

A. Fabienne will nicht über die Köpfe ihrer Mitarbeitenden hinweg ein Arbeitszeitmodell auswählen. Dafür scheint ihr das Thema zu heikel zu sein. In der Teamsitzung diskutiert sie mit den Mitarbeitenden die Vor- und Nachteile der neuen Regelung gegenüber der alten. Sämtliche Einwände werden sorgfältig geprüft, bevor es zur gemeinsamen Entscheidung kommt.

B.Gregory findet ein gutes Einvernehmen unter den Mitarbeitenden am wichtigsten. Auf keinen Fall will er wegen eines Arbeitszeitmodells Spannungen im Team riskieren.

C. Monika kann dem Hin und Her in solchen Diskussionen wenig abgewinnen. Sie ist überzeugt, dass das neue Arbeitszeitmodell die bessere Lösung ist. Daher beschliesst sie als Chefin eine entsprechende Neuregelung in ihrem Führungsbereich

D Richard will nicht über das neue Arbeitszeitmodell befinden. Lieber überlässt er es seinem Team, sich für oder gegen die Neuregelung der Arbeitszeiten zu entscheiden.

A] 9.9-Führungsstil

B] 1.9-Führungsstil

c] 9.1-Führungsstil

D] 1.1-Führungsstil

 

7.Welchem Führungsstil im Kontinuum-Modell würden Sie die folgenden Aussagen zuordnen?

A] «Es ist wichtig, die Mitarbeitenden in die Problemlösung mit einzubeziehen und sie nach Lösungsvorschlägen zu fragen. Gemeinsam diskutieren wir solche Vorschläge; ich höre min sämtliche Meinungen an, die definitive Entscheidung muss aber bei mir bleiben.»

B] «Ich werde auch dafür bezahlt, dass ich klar entscheiden kann. Dazu gehört, dass ich meine Beschlüsse gegenüber den Mitarbeitenden überzeugend vertrete.»

C] «ich verstehe mich als Koordinatorin meines Teams.»

Es ist grundsätzlich schwierig, aufgrund einer einzigen Aussage eine Zuordnung zu einem bestimmten Führungsstil vorzunehmen. Möglich wären jedoch folgende Zuordnungen im Kontinuum-Modell:

Al Kooperativ oder auch partizipativ

B] Patriarchalisch oder auch konsultativ

C] Demokratisch oder auch delegativ

 

S.36

8. Hanspeter ist für seine strengen, präzisen Kontrollen bekannt. Für ihn gilt als Grundsatz. Nur ist das Beste ist gut genug!» Weder entgeht ihm, wer am Morgen wann bei der Arbeit eintrifft noch übersieht er die kleinsten Fehler bei der Ausführung von Arbeiten. Sofort greift er ein und äussert seine Kritik klar und unmissverständlich.

Wie beurteilen Sie Hanspeters Kontrollverhalten? Begründen Sie Ihre Beurteilung.

Mögliche Beurteilung: Hanspeter nimmt irrtümlicherweise an, dass die Arbeitsleistung und -qualität davon abhängt wie detailliert und genau er kontrolliert. Weniger wäre mehr, denn Hanspeters «Kontrollsucht wirkt bevormundend und ist somit demotivierend. Er erzieht die Mitarbeitenden damit zu unselbstständigen Mitarbeitenden, die darauf bedacht sind, keine Fehler zu machen, und sich dementsprechend auch nicht besonders engagieren.

9.Erklären Sie das Subsidiaritätsprinzip bei Entscheidungen. Machen Sie dazu ein konkretes Beispiel aus Ihrem Führungsbereich.

Aus Ihrem Praxisbeispiel muss hervorgehen, dass die betreffende Entscheidung von den Mitarbeitenden auf der dafür untersten möglichen Stufe getroffen wird. Beim Subsidiaritätsprinzip gilt, dass die übergeordnete Stelle nur jene Aufgaben selber erledigen soll, zu denen untergeordnete Stellen nicht in der Lage sind.

 

10.Nennen Sie drei Argumente für eine sorgfältige Planung im Führungsprozess.

Argumente für eine sorgfältige Planung:

Zeitgewinn bei der Umsetzung dank seriöser Vorbereitung Effizientere und effektivere Zielerreichung dank optimalem Ressourceneinsatz Besserer Überblick über laufende Aufgaben und Projekte Einfachere Priorisierung von Aufgaben / Leistungen.

11.Wie beurteilen Sie folgende Auftragserteilung? «Herr Meier, heute Morgen ist noch ein neuer Auftrag hereingeschneit. Schauen Sie ihn sich doch bitte einmal an.»

Mögliche Beurteilung:

Dieser Auftrag ist unklar und unvollständig. Weder weiss Herr Meier, was er genau zu tun hat, noch bis wann, wie usw. - Eine solche Auftragserteilung kann trotz ihrer Unklarheit dennoch genügen, falls es sich hier um ein eingespieltes Team handelt und Herr Meier ausreichend Erfahrung in der Auftragsbearbeitung hat und diese auch weitgehend selbstständig erledigt.

S.46

12.Nachfolgend finden Sie zwei Zitate. Beantworten Sie dazu die folgenden Fragen:

* Welche Motivationsinstrumente der direkten Führung werden angesprochen? .

*Inwiefern entspricht oder widerspricht das Zitat den in diesem Kapitel behandelten Erkenntnissen zur Mitarbeitermotivation?

 A Wenn man die Mitarbeiter am Profit teilhaben lässt, sind sie motivierter, gute Arbeit zu leisten.» (Lee lacocca, amerikanischer Topmanager, *1924)

B. Das Arbeiten ist meinem Gefühl nach so gut ein Bedürfnis als Essen und Schlafen.» (Wilhelm von Humboldt, deutscher Gelehrter und Staatsmann, 1767-1835)

A] Motivation durch Belohnung in Form von Geld bzw. individuellen Erfolgsprämien). Lee Lacoccas Aussage deckt sich mit der Theorie von Maslow, wonach die Aussicht auf eine Befriedigung der eigenen Bedürfnisse (nach geldmässiger Belohnung) motivierend wirkt. Im Gegensatz dazu widerspricht sie der Zwei-Faktoren-Theorie von Herzberg, wonach Geld einen Hygienefaktor darstellt, der nicht motivierend wirkt, sondern lediglich die Unzufriedenheit zu verringern vermag.

B] Kein spezifisches Motivationsinstrument, aber das natürliche Bedürfnis des Menschen, Leistungen zu erbringen. Die Zwei-Faktoren-Theorie von Herzberg nennt als ersten Motivatoren das Erleben der eigenen Leistungsfähigkeit. Laut der Bedürfnispyramide von Maslow deckt die Arbeit verschiedene menschliche Bedürfnisse ab: Sicherheitsbedürfnisse, Kontakt und soziale Bedürfnisse, Anerkennungs- und Selbstverwirklichungsbedürfnisse,

 

13.Erklären Sie anhand eines eigenen Beispiels den Unterschied zwischen der positiven Motivationsdynamik und dem Teufelskreis der Demotivation.

 

An Ihrem Beispiel sollte der folgende Unterschied erkennbar sein:

Positiver Motivationszyklus: Eine sich verstärkende Wirkung wird erzielt, wenn von der Führungsperson eine positive Erwartung ausgeht. Sie ermutigt die Mitarbeitenden, die daraufhin die Aufgaben erfolgreicher bewältigen und ihr Selbstvertrauen stärken können. Der Erfolg gibt der Führungsperson in ihren positiven Erwartungen Recht. Negativer Teufelskreis der Demotivierung: Hier wird ebenfalls eine sich verstärkende, aber negative Wirkung erzielt, indem die Führungsperson eine negative Erwartungshaltung mitbringt. Sie traut den Mitarbeitenden wenig zu, verhält sich dementsprechend vorsichtig und kritisch, was bei den Mitarbeitenden zu Frustrationen führt. Sie erledigen ihre Aufgaben nur halbherzig und mit weniger Selbstvertrauen. Der Misserfolg gibt der Führungsperson in ihren negativen Erwartungen Recht,

 

14.Manche Führungspersonen klagen über fehlende Motivation bei ihren Mitarbeitenden: «Wenn man nicht alles selber macht ...) Widerlegen Sie diese Aussage mit stichhaltigen Argumenten.

Mögliche Argumente gegen die Aussage sind:Positive Erwartungen an die Mitarbeitenden führen zu besseren Resultaten (Motivationszyklus). Verantwortungsvolle Aufgaben richtig delegieren führt zu einer Entlastung der Vorgesetzten und wirkt für die Mitarbeitenden motivierend (Motivationsinstrument Delegation). Interessante Arbeit und die entsprechende Verantwortung sind wichtige Motivatoren (Zwei-Faktoren-Theorie).

15.Beschreiben Sie in zwei bis drei Sätzen, weshalb es für die Motivation nebst der Leistungsbereitschaft auch noch die Leistungsfähigkeit und die Leistungsmöglichkeit braucht.

Die eigene Bereitschaft, etwas Besonderes zu leisten (Wollen), reicht nicht aus. Ich muss auch fähig sein, diese Leistung zu erbringen (Können), und brauche günstige äussere Umstände (Dürfen), damit ich die notwendige Zuversicht entwickle, ans Ziel zu kommen.

16

Ordnen Sie die folgenden Aussagen der zutreffenden Grundausrichtung gemäss dem Riemann-Thomann-Kreuz zu.

A] Aurelia kann mit den regelmässigen Teamsitzungen nicht viel anfangen. Sie beteiligt sich nicht gerne an langwierigen Diskussionen und empfindet diese als vertane Zeit.

B] Bruno bezeichnet sich als einen unverbesserlichen Optimisten. Er kann sich rasch entscheiden und ist den anderen immer einen Schritt voraus.

C] Einige Teammitglieder beneiden Claire um ihre Disziplin und ihre Zielstrebigkeit. Sie schätzt es sehr, bei der Arbeit auf sich alleine gestellt zu sein.

D] Dorian gilt als «Beichtvater» des Teams. Er geniesst grosses Vertrauen und wird gerne als Vermittler eingesetzt. E] Esther fühlt sich in chaotischen Situationen ausgesprochen unwohl; umso mehr schätzt sie die klaren hierarchischen Verhältnisse, die an ihrer jetzigen Arbeitsstelle herrschen.

16 Seite 57

Al Distanz

B] Wechsel

Ci Distanz

D] Nähe

El Dauer

 

17.Welcher Phase des gruppendynamischen Prozesses ordnen Sie die folgenden Ereignisse zu?

A] Die Gruppenmitglieder besinnen sich auf die Vernunft und beginnen gemeinsam, für alle tragbare Ziele zu definieren.

B] Es kommt zu heftigen Streitereien zwischen einzelnen Gruppenmitgliedern.

C] Die Gruppe entfaltet ihre volle Leistungsfähigkeit,

D] Man beschnuppert sich gegenseitig und weiss nicht so richtig, was man voneinander halten soll.

Aj Norming

B] Storming

C] Performing

Dj Forming

S58

18

Um welche Position in der Rangstruktur nach Schindler geht es bei den folgenden Beschreibungen?

A Kennt die Interessen der Gruppe sehr genau.

B Engagiert sich aktiv für die Gruppenleistung, will jedoch nicht im Mittelpunkt stehen

C] Stellt unbequeme Fragen und wird dadurch als Aussenseiter angesehen.

D] Er argumentiert nicht, sondern agiert.

A) Beta

B] Gamma

C] Omega

Dj Alpha

 

19

Welchen Arbeitsstil gemäss dem Team-Management-Rad verkörpern die Mitglieder dieses Viererteams?

Al Albert ist der Realist im Team. Er hält wenig von «Luftschlössern» und prüft daher die vorhandenen Ideen erst einmal auf ihre Praktikabilität und Markttauglichkeit hin.

B] Brigitte experimentiert gerne und ist die Ideenlieferantin im Team.

C] Ohne Claudes Bodenständigkeit und Durchhaltewillen würde es dem Team nicht gelingen, die Ideen zu verwirklichen.

D] Dorothea ist die «Frau im Hintergrund»; sie kümmert sich um alle administrativen Details.

19 Seite 58

A] Auswählender Entwickler

B] Kreativer Innovator

C] Systematischer Umsetzer

D] Kontrollierender Überwacher

S.66

20 Machen Sie je einen Verbesserungsvorschlag für die folgenden beiden Ziele:

A] Marcel hat sich folgendes Ziel gesetzt: «Mehr Zeit mit der Familie verbringen

B] Das als schlecht beurteilte Beispiel im Text: «Ich verbessere ab sofort mein persönliches Zeitmanagement.»

20 Seite 66

A] Es gibt verschiedene konkretisierungsmöglichkeiten für Marcels Ziel, wie z. B.:

• Ab sofort jeden Monat mindestens zweimal mit Karin zum Tanzen oder ins Kino / Theater /

Konzert gehen. • Jeden Samstagvormittag mit Sofie zum Kinderturnen gehen und Sebastian mindestens zu jedem zweiten Fussballmatch begleiten. Jedes Jahr zwei Wochen Sommerferien machen, ohne Arbeitsunterlagen mitzunehmen oder Anrufe bzw. Mails entgegenzunehmen.

B] Verbesserungsmöglichkeiten für das Ziel «Ich verbessere ab sofort mein persönliches Zeitmanagement» sind z. B.:

• Ab sofort sind bei Arbeitsbeginn jeweils zehn Minuten für die Tagesplanung gemäss der

ALPEN-Methode reserviert. Ab dem 1.3.20xx führe ich mein Zeitplanbuch vollständig, d. h. inkl. Aktivitätenliste und

Prioritätenbildung. • Meine Arbeitstage verplane ich ab sofort nur noch zu maximal 60% und halte 40% der

Arbeitszeit für Unvorhergesehenes frei.

21.Erklären Sie einem Kollegen in ein paar Sätzen, weshalb es im Zielvereinbarungsprozess regelmässige Abgleiche zwischen den vereinbarten Zielen und den erreichten Zwischenergebnissen braucht.

21 Seite 66

Regelmässige Abgleiche braucht es aus folgenden Gründen:

Unternehmen bewegen sich in einem dynamischen System. Womöglich werden vereinbarte Ziele hinfällig oder verändern sich, sodass Anpassungen in der Zielvereinbarung notwendig werden. Sich inzwischen als unrealistisch oder nicht erfüllbar erweisende Ziele müssen ebenfalls gestrichen bzw. angepasst werden. Zwischenbesprechungen dokumentieren den Arbeitsfortschritt und ermöglichen der Führungsperson, allfällige Fehlentwicklungen rechtzeitig zu korrigieren.

 

22.Beantworten Sie die folgenden Fragen von Führungskräften zum Einsatz von Mbo.

A] «Weshalb ist es wichtig, dass die Mitarbeitenden bei der Zielerfüllung frei in der Mittelwahl sind?»

B] «Kann ich mit meinem Mitarbeiter auch qualitative Ziele vereinbaren?»

C] «Warum wird im MbO empfohlen, dass die Vorgesetzte und der Mitarbeiter die Zielvorstellungen separat formulieren, bevor sie sich für das Zielvereinbarungsgespräch zusammensetzen?»

22 Seite 66

A.ie Zielvereinbarung legt fest, welches Endresultat erreicht werden soll, jedoch nicht, wie es erreicht werden soll. Die Mitarbeitenden werden zum selbstständigen Handeln motiviert und es liegt an ihnen, den Weg zum Ziel zu bestimmen und entsprechend Verantwortung zu übernehmen

B. Ja, qualitative Ziele können ebenfalls vereinbart werden. Wichtig dabei ist, einen entsprechenden qualitätsbezogenen Hilfsmassstab oder Leistungsstandard zu vereinbaren.

C.Die beiderseitige Formulierung legt die Zielvorstellungen offen und bietet eine Diskussionsgrundlage für die Vereinbarung. Dadurch erhöht sich die Identifikation mit den angestrebten Zielen.

 

S74.

23.Margot sagt: «Prioritäten setzen, schön und gut. Aber in meinem Fall funktioniert das nicht, weil alle meine Aufgaben gleich wichtig sind.» Was würden Sie ihr entgegnen?

23 Seite 74

Auf den ersten Blick mag es tatsächlich häufig scheinen, als seien alle Aufgaben gleichrangig, d. h., es fällt schwer, spontan Prioritäten zu setzen. Bei genauerem Hinsehen zeigt sich aber, dass man Aufgaben immer in eine Rangfolge bringen und / oder gegebenenfalls von anderen erledigen lassen (= delegieren) kann.

24.Erklären Sie einer Kollegin die hauptsächlichen Unterschiede zwischen der ABC-Analyse und dem Eisenhower-Prinzip. Stichworte genügen.

24 Seite 74

Die ABC-Analyse hilft bei der Entscheidung über die Wichtigkeit von Aufgaben: A-Aufgaben sind sehr wichtig, B-Aufgaben weniger wichtig und C-Aufgaben unwichtig.

Das Eisenhower-Prinzip beruht auf der Feststellung, dass man leicht unter den Druck gerät, dringende Aufgaben zu lösen, selbst wenn sie nicht besonders wichtig sind. Um sich dem Diktat der Dringlichkeit zu entziehen, wird jede Aufgabe in Hinblick auf Wichtigkeit und Dringlichkeit bewertet und entsprechend behandelt.

 

25.Prioritäten zu setzen, hat eindeutig Vorteile. Diese sind in diesem Kapitel nicht ausdrücklich aufgelistet. Stellen Sie deshalb die Vorteile der Prioritätenbildung in einer Liste zusammen.

25 Seite 74

Prioritäten zu setzen, hat u.a. folgende Vorteile:

• Wenn man immer zuerst an den wichtigsten Aufgaben arbeitet, muss man eine angefangene Sache nicht plötzlich abbrechen, weil einem etwas noch Wichtigeres einfällt. Man kann also in aller Ruhe an einer Aufgabe dranbleiben. Es ist schon im Vorfeld klar, welche Aufgaben von anderen erledigt werden können. Dadurch wächst die Wahrscheinlichkeit, dass sinnvoll delegiert wird, d. h., dass die richtigen Leute zur richtigen Zeit mit den richtigen Aufgaben betraut werden. • Selbst wenn man nicht alle Aufgaben erledigen konnte, die man sich für den Tag vorgenommen hatte, kann man sicher sein, zumindest die wichtigsten Aufgaben bewältigt zu

haben. • Erledigte Aufgaben von der Liste streichen zu können, wirkt motivierend.

 

26

Versuchen Sie, die folgenden Aussagen zu decodieren, also zwischen den Zeilen zu lesen.

A] «Eigentlich war ich mit meinem Lohn ganz zufrieden ...» (Anlässlich eines Austrittsgesprächs.)

B] «Ich bin doch nur das fünfte Rad am Wagen ...» (Reiseplanung unter Freunden.)

C] «Obwohl meine Agenda vollgepackt war, bin ich trotzdem hingegangen ...» (Ein Mitarbeiter zu seiner Vorgesetzten.)

D] «Bei mir darf nichts schiefgehen, beim Kollegen Looser hingegen ...» (Beim Bier zu einem Freund.)

26 Seite 89

Zwischen den Zeilen könnten die Aussagen wie folgt interpretiert werden:

A] Die Lohnfrage war für den Kündigungsentschluss nicht entscheidend. Offenbar gibt es aber andere, ausschlaggebende Gründe.

B] Persönliche Bedenken des Senders dieser Botschaft, dass er sich in der Gruppe nicht integriert fühlt. Auch möglich: Der Sender möchte eine Bestätigung abholen, dass er in der Gruppe willkommen ist.

C] Der Sender signalisiert, dass er eine Sonderleistung erbracht hat. Die Vorgesetzte soll diesen Umstand zur Kenntnis nehmen und Anerkennung dafür aussprechen (kann als Wunsch «zwischen den Zeilen» interpretiert werden).

D] Der Sender fühlt sich gegenüber seinem Arbeitskollegen nicht gleichwertig behandelt. Je nach Tonfall und Vorgeschichte könnte der Sender beim Empfänger verdeckt um Trost bitten.

 

27.Beschreiben Sie drei Beispiele zu möglichen Fehlerquellen im Kommunikationsprozess.

27 Seite 89

(Kommentar) Thre drei Beispiele sollten mindestens eines der folgenden Elemente des Kommunikationsprozesses widerspiegeln:

Der Sender codiert seine Botschaft nicht so, dass der Empfänger sie eindeutig decodieren kann. Auch kann es sein, dass der Sender sich undeutlich oder missverständlich ausdrückt (z. B. undeutliches Sprechen oder inkongruente Körperhaltung). Der Empfänger decodiert die Mitteilung nicht im Sinne des Senders. Dies führt zu Missverständnissen und Fehlinterpretationen. Die Sinneswahrnehmung vom Empfänger kann infolge Stresses, Antipathie oder persönlicher Betroffenheit eingeschränkt werden. Er hört bzw. sieht dann nur noch das, was er hören bzw. sehen will. Auch äussere Einflussfaktoren spielen eine Rolle. So kann z. B. eine Mitteilung nicht richtig übermittelt werden, weil der Lärmpegel zu laut war. Oder das diffuse Licht lässt die Interpretation der Mimik des Gegenübers nicht zu usw.

 

28.Wann entsteht im Gespräch eine Gewinner-Verlierer-Situation?

Wenn Al jemand versucht, die Meinung des anderen zu verstehen.

B] jemand versucht, die Meinung seines Gesprächspartners zu widerlegen.

C] jemand versucht, seine Meinung durchzusetzen.

28 Seite 89

Stellungnahme zu Gewinner-Verlierer-Situationen:

A] Nein, wenn es gelingt, den Gesprächspartner in einer Diskussion, die von gegenseitiger Akzeptanz getragen ist, zu überzeugen, liegt noch keine Gewinner-Verlierer-Situation vor.

B] Ja, hier handelt es sich um eine typische Gewinner-Verlierer-Situation, denn mit dem Abqualifizieren signalisiert der Gesprächspartner die Haltung «ich bin o.k. - du bist nicht O.K.n.

C] Ja, hier handelt es sich um eine typische Gewinner-Verlierer-Situation, denn mit der vorgefassten Meinung zeigt der Gesprächspartner die Haltung «ich bin o.k. - du bist nicht o. k.».

29.Weshalb werden nonverbale Signale als echter beurteilt als verbale Äusserungen?

29 Seite 89

Die verbale Kommunikation können wir direkt beeinflussen. So können wir uns z. B. in einem Streit bewusst zurücknehmen und uns entgegenkommend äussern. Die nonverbale Kommunikation ist auf Dauer weniger gut steuerbar; oft geschieht sie automatisch und ist dementsprechend unreflektiert. Nonverbale Signale entsprechen eher der inneren Einstellung und gelten deshalb als verlässlicher.

 

S.103

30.Beschreiben Sie den Unterschied zwischen «Aktivem Zuhören» und «Spiegeln» anhand eines Beispiels.

30 Seite 103

(Kommentar)

Ihr Beispiel sollte den folgenden Unterschied aufzeigen:

• Beim aktiven Zuhören handelt es sich um das einfühlsame Erfassen der Aussage inkl. der

Gefühlswelt des Gegenübers. • Die Technik des Spiegelns ist eine Weiterentwicklung des aktiven Zuhörens. Die erfasste

Botschaft wird zusammengefasst und in eigenen Worten zurückgespiegelt.

 

31 Ordnen Sie folgende Fragen der zutreffenden Frageform zu.

A] Wo warst du vor einer Stunde?

B] Bist du nicht auch der Meinung, dass hier eine Entscheidung längst fällig wäre?

C] Können Sie mir bitte eine konkrete Situation schildern, in der Sie die Führungsaufgabe als ausgesprochen schwierig empfanden?

D] Wie gehen wir nun konkret vor? E] Was halten Sie vom neuen Budgetierungsprozess?

F] Wollen Sie zuerst eine Pause machen oder möchten Sie sofort mit der Präsentation beginnen?

31 Seite 103

Al Offene Frage

B] Suggestivfrage C] Verhaltensorientierte Frage D] Konkretisierende Frage, auch richtungsweisende Frage E] Offene Frage F] Alternativfrage

 

32.Beantworten Sie die Frage einer Kollegin: «Weshalb braucht es für Metakommunikation Mut und Bereitschaft?»

32 Seite 103

Die Metakommunikation braucht Mut und persönliche Bereitschaft, weil wir dabei unsere Empfindungen und Gefühle offen und direkt mitteilen. Indem wir uns öffnen, sind wir auch verletzbarer bzw. angreifbarer. Im Weiteren bedingt die Metakommunikation eine Auseinandersetzung mit uns selbst: mit dem eigenen Kommunikationsverhalten, aber auch mit den Fremdbildern, die wir von den anderen Gesprächspartnern erhalten und die möglicherweise unser Selbstbild infrage stellen. Eine solche Konfrontation des Selbstbilds mit dem Fremdbild ist zwar ein sehr hilfreicher, oft aber auch ein schmerzhafter Prozess.

 

33.Beurteilen Sie bei zwei ausgesuchten Talkshows am Fernsehen, welche Fragetechnik die interviewende Person anwendet:

• Stellt sie vorwiegend offene oder geschlossene Fragen?

•Wechselt sie die Frageform häufig?

• Wie wirken sich die Frageformen auf das Gesprächsklima aus?

33 Seite 103

(Kommentar)

Ihre Analyse der beiden Fernseh-Talkshows könnte die folgenden Unterschiede aufzeigen:

Aufgrund offener Fragen antwortet die interviewte Person persönlicher und spontaner, als wenn hauptsächlich geschlossene Fragen gestellt werden. Der wechselnde Gebrauch von Frageformen verleiht dem Interview mehr Lebendigkeit und Tiefe. Es ergibt sich nicht einfach ein «Frage-Antwort-Spiel», sondern ein echter Dialog zwischen den Gesprächspartnern. Das Gesprächsklima wirkt angespannter durch geschlossene oder Suggestivfragen, lebendiger durch offene Fragen, direkter durch konkretisierende, reflektierende oder richtungsweisende Fragen.

S110

34.Begründen Sie in Stichworten, weshalb die folgen

A «Das ist typisch, immer reden Sie sich heraus! Sie können nie einen Fehler zugeben

B Ich verstehe deine Unsicherheit sehr gut und weiss, was es heisst, ins kalte Wasser zu springen.Nun, manchmal muss man da einfach durch

Sie in Stichworten, weshalb die folgenden Ruckmeldungen nicht korrekt

heraus! und weiss, was es heisst, ins kalte Wasser zu

34 Seite 110

Mögliche Kritik an den Rückmeldungen: A] Diese Rückmeldung ist nicht als Ich-Botschaft, sondern als rechthaberische, anklagende und verallgemeinernde Du-Botschaft formuliert.

B] Wohl drückt die feedbackgebende Person ihr Verständnis für die Unsicherheit aus, es fehlt jedoch eine klare Ich-Botschaft. Anstatt auf die Gefühle der feedbackempfangenden Person einzugehen, holt sie zu einer verallgemeinernden Aussage aus, die sie zudem auf sich selber bezieht. Ein solches Feedback hilft der feedbackempfangenden Person nicht weiter.

 

35

Welchem Quadranten des Johari-Fensters ordnen Sie folgende Aussagen zu

A Feedback einer Mitarbeiterin: «Ich habe beobachtet, dass Sie an Sitzungen ständig an den Manschettenknöpfen Ihres Jacketts zupfen, wenn Sie etwas Unangenehmes sagen mi - «Ach ja? Ich bin mir dessen überhaupt nicht bewusst gewesen ...

B. Feedback an einen Kollegen: «Wie gut du mich mittlerweile kennst! Ich bin dir für deine Unterstützung in dieser heiklen Führungssituation sehr dankbar. Ohne dich wäre ich voll ins Fettnäpfchen getreten!»

35 Seite 110

Al Quadrant B, blinder Fleck (mir selbst nicht bekannt, anderen bekannt)

B] Quadrant A, öffentliche Person (mir selbst bekannt, anderen bekannt) und Quadrant B (blinder Fleck)

 

36

Beurteilen Sie das folgende Kurz-Feedback auf seine Vollständigkeit: Sind alle vier Elemente korrekt wiedergegeben?

«Danke sehr für dein Grobkonzept zur internen Kommunikation! Ich finde, dir ist damit ein sehr guter erster Wurf gelungen. Dein Grobkonzept bildet wirklich eine systematische Grundlage für die Weiterarbeit. Besonders gefallen haben mir deine neuartigen Lösungsansätze für die effizientere Kommunikation in unserem Team. Einzig bei der Bedürfnisanalyse habe ich etwas einzuwenden: Meines Erachtens hast du darin noch nicht alle relevanten Interessengruppen berücksichtigt, wie z. B. die Personalabteilung und das Rechnungswesen. Ich empfehle dir darum, die Bedürfnisanalyse nochmals kritisch zu prüfen und zu vervollständigen ...

36 Seite 110

Dieses Kurz-Feedback ist vollständig und korrekt.

«Herzlichen Dank für dein Grobkonzept zur internen Kommunikation! Ich finde, dir ist damit ein sehr guter erster Wurf gelungen. Dein Grobkonzept bildet wirklich eine systematische Grundlage für die Weiterarbeit. (= Gesamt-Rückmeldung) Besonders gefallen haben mir deine neuartigen Lösungsansätze für die effizientere Kommunikation in unserem Team. (= Positive Beobachtungen) Einzig bei der Bedürfnisanalyse habe ich etwas einzuwenden: Meines Erachtens hast du darin noch nicht alle relevanten Interessengruppen berücksichtigt, wie z. B. die Personalabteilung und das Rechnungswesen. (= Negative Beobachtungen) Ich empfehle dir deshalb, die Bedürfnisanalyse nochmals kritisch zu prüfen und zu vervollständigen ...» (= Empfehlungen)

 

S.123.Repetitionsfragen

37 Erklären Sie in maximal drei Sätzen, was für Sie eine gute Präsentation ausmacht.

37 Seite 123

(Kommentar)

Mögliche Beschreibung einer guten Präsentation:

In einer guten Präsentation vermitteln der Inhalt, die präsentierende Person und ihre Präsentationstechnik (Rhetorik) einen professionellen Eindruck. Die inhaltliche Aufbereitung des Themas ist an die Zielsetzung, an das Zielpublikum und an das Zeitbudget der Präsentation angepasst. Mit ihren verbalen und nonverbalen Kommunikationsfähigkeiten und mit ihrer Ausstrahlung vermag die präsentierende Person das Publikum für das Thema und auch für sich einzunehmen.

 

38.Bei einer Einführungsveranstaltung für neue Mitarbeitende stellt der Produktionsleiter den Herstellungsprozess eines Firmenprodukts vor. Ganz begeistert von der neuen Produktionsmaschine erklärt er bis ins letzte Detail, wie die Maschine arbeitet und welche Vorteile sie gegenüber der alten Maschine aufweist.

Worauf hat der Produktionsleiter bei der Vorbereitung seiner Präsentation zu wenig geachtet?

38 Seite 129

Der Produktionsleiter ist sich nicht bewusst, dass die neu eintretenden Mitarbeitenden weder über seine Herstellungs- und Branchenkenntnisse verfügen noch sich dafür bis ins Detail interessieren. Er vergass, sich auf das Zielpublikum einzustellen und zu hinterfragen, welche Botschaft spannend, informativ und angepasst wäre.

 

39.Was unternehmen Sie am besten, wenn Sie mitten in Ihrer Präsentation den Faden verloren haben?

39 Seite 123

1.Wenn Sie beim Präsentieren den Faden verloren haben, fassen Sie das bisherige

Aussagen nochmals kurz zusammen. Sie gewinnen so Zeit und können sich selbst neu

orientieren.

2.Entspannen Sie sich bewusst und atmen Sie ruhig und tief durch.

3.Teilen Sie dem Publikum einfach mit, dass Sie den Faden verloren haben. Nichts wirkt entwaffnender als Ehrlichkeit und Offenheit.

 

40.Welchen Medieneinsatz empfehlen Sie für eine Präsentation von maximal 20 Minuten vor zwölf Teilnehmenden eines Quartiervereins zum Thema «Jugendarbeitslosigkeit - was bedeutet das für uns»?

S.142

41 Nennen Sie die drei typischen Merkmale eines sozialen Konflikts.

41 Seite 742

Die drei Merkmale eines sozialen Konflikts sind:

Ein Austausch (Interaktion) findet zwischen Einzelpersonen,

Gruppen oder Organisationen statt.

• Mindestens eine Partei empfindet eine starke Störung (Unvereinbarkeiten) in diesem Austausch

• Diese Partei sieht die Störung als ungerechtfertigte Beeinträchtigung.

 

42.Handelt es sich bei den folgenden Beispielen um einen heissen oder kalten Konflikt?

A. Zwischen zwei Nachbarn ist ein Streit über di nur noch über ihre Anwälte miteinander.

B. Ihre Teilnahme an den Teamsitzungen beschreibt Tamara so, «Ich habe es längst aufgegeben, etwas zu sagen. Es nützt sowieso nichts!»

c. Zum wiederholten Mal beansprucht Noah ein Sitzungszimmer für ein Lieferantengespräch, ohne es vorher für sich reserviert zu haben. Kaum zurück im Büro kommt Sabine an seinen Platz «Wenn du es noch einmal wagst, mein Sitzungszimmer zu benutzen, werfe ich dich und deine Gäste eigenhändig raus!»

42 Seite 142

A] Kalter Konflikt. Die Nachbarn reden nicht mehr miteinander und «delegieren» den Konflikt an die Anwälte.

B] Kalter Konflikt. Tamara ist desillusioniert und unternimmt nichts mehr, um den Konflikt zu lösen.

C] Heisser Konflikt. Sabine konfrontiert Noah direkt.

 

43.Ordnen Sie die folgenden zwei Fallbeispiele einer Konfliktart zu.

Fallbeispiel A

Marius ist Lehrer an einer Berufsschule. An einer Teamsitzung entbrennt ein Konflikt, denn Marius weigert sich schon wieder, die Abmachungen bezüglich des Meldesystems einzuhalten. Erneut schildert er ausführlich seine persönliche pädagogische Werthaltung. Er könne deshalb Verfehlungen, wie z. B. das Zuspätkommen, nicht gemachte Hausaufgaben, oder das vom Fernbleiben vom Unterricht, den entsprechenden Klassenlehrern nicht melden. Er wolle nicht Richter über seine Schüler spielen, überdies hätte er diesbezüglich sowieso keine Probleme. Die Schulleiterin legt nochmals sachlich die Vorzüge des Meldesystems dar, die übrigen Teammitgelieder sind sichtlich genervt. - Nun steht Susanne auf und sagt: «Marius, ich habe es langsam satt, immer die gleichen Diskussionen zu führen, wir haben wirklich Wichtigeres zu besprechen! Das Team hat beschlossen und auch du hast dich daran zu halten!» Marius steht auf und verlässt den Raum. Kurz danach reicht er seine Kündigung ein.

Fallbeispiel B

Die Geschäftsleitung der Versicherungsgesellschaft Correcta AG bietet alle Aussendienstmitarbeitenden zu einer Weiterbildung auf. Es ist ihr zu Ohren gekommen, dass ein Agent m älteren Menschen unfaire Versicherungsverträge abgeschlossen hat, von denen die Kunde nicht angemessen profitieren können. Als Thema der Weiterbildung werden «ethische ur moralische Fragen im Aussendienst» genannt. Viele der Eingeladenen sind empört, dass zu einer solchen Weiterbildung aufgeboten werden, und weigern sich, daran teilzunehme

 

43 Seite 142

Konfliktarten:

A] Substitutionskonflikt, Normierungskonflikt

B] Herrschaftskonflikt, Normierungskonflikt

 

44. Ordnen Sie die folgenden Wahrnehmungen der zutreffenden Ebene des «Eisbergs» zu.

A. Ich ärgere mich immer wieder über den falschen Ehrgeiz meines Arbeitskollegen.

B] Ich fürchte, auf Ablehnung zu stossen, wenn ich die bisherigen Arbeiten in unserem T kritisiere.

C] Ich lege meinen Standpunkt offen dar und begründe ihn mit Argumenten.

D] In unserem Team kommt es nicht gut an, wenn sich jemand in den Vordergrund und sich besonders profilieren will.

44 Seite 142

A] Beziehungsebene

B] Beziehungsebene

C] Sachebene

D] Beziehungsebene

 

S.143

45.Welcher Konfliktstil kommt hier zum Ausdruck?

Al Lernende zu ihrem Berufsbildner: «Wenn Sie mich wieder zum Kaffee-Einkaufen schicken, melde ich das der zuständigen Behörde!»

B] Hanspeter hat immer häufiger Probleme mit seiner Lebenspartnerin. Er verbringt deshalb seine Freizeit vermehrt im Fussballclub.

C] Rosanna gilt als eine sehr zuverlässige Mitarbeiterin. Wenn wieder einmal eine «Feuerwehrübung» ansteht, hilft sie immer mit. Rosanna meint dazu: «Lieber verschiebe ich einen netten Abend mit Freunden, als wochenlangen Ärger mit dem Chef zu riskieren ...

45 Seite 143

A] Eigene Absichten durchsetzen, Drohung

B] Konflikt nicht wahrhaben, vermeiden, verdrängen

C] Nachgeben um den lieben Frieden willen

 

46.Auf welchen Konfliktstil treffen die folgenden Äusserungen zu?

A] Vor- und Nachteile gegeneinander abwägen

B] Opportunismus

C] Verzichten

D] Vorbeugen

E] Macht ausüben

Erklären Sie anhand des folgenden Fallbeispiels Fall Beispiels in einfachen und verständlichen Worten, worum es bei den vier Hauptfaktoren des Harvard-Konzepts geht.

46 Seite 143

A] Kompromiss aushandeln

B] Nachgeben um den lieben Frieden willen

C] Kompromiss aushandeln

D] Gemeinsame Problemlösung

E] Eigene Absichten durchsetzen

 

47.Fallbeispiel

Stellen Sie sich folgende Situation vor: Immer wieder kommt es in Ihrer Abteilung zu Reibereien, die sich um Fragen drehen, wie z. B.: Wann und wie lange darf das Fenster geöffnet bleiben? Darf man am eigenen Arbeitsplatz Radio hören? Dürften man am Arbeitsplatz auch warme Mahlzeiten eingenommen werden? Usw. - Sie haben sich entschlossen, etwas dagegen zu unternehmen, denn Sie sind überzeugt, dass solche Reibereien die Arbeitsleistungen des Teams beeinträchtigen.

47 Seite 148

• Probleme und Personen voneinander trennen: Auf der Sachebene geht es darum, für alle tragbare Verhaltensregeln am Arbeitsplatz zu treffen. Auf der Beziehungsebene ist beispielsweise zu klären, inwieweit sich die Beteiligten am unterschiedlichen Verhalten stören oder ob allenfalls andere, zwischenmenschliche Konflikte der tatsächliche Grund sind.

• Wichtig sind Interessen und nicht Positionen: Eine optimale Regelung für das Verhalten am Arbeitsplatz finden Sie nur, wenn Sie die Interessen hinter den Positionen erfassen und in Einklang bringen.

• Der Brückenschlag basiert auf Wahlmöglichkeiten: Sie müssen nach Sowohl-als-auch Lösungen suchen, die den Interessen aller Parteien Rechnung tragen.

• Objektive Entscheidungskriterien beiziehen: Die gemeinsam entwickelten Verhaltensregeln am Arbeitsplatz lassen sich nur dann umsetzen, wenn sie auf möglichst realistischen, objektiven und gemeinsam entwickelten Kriterien beruhen.

 

48.Drei Freunde tauschen sich über ihre Erfahrungen im Konfliktmanagement aus. Von welchen Voraussetzungen für ein erfolgreiches Konfliktmanagement sprechen sie?

A. Angela: «Ich bin überzeugt, dass unser Team an diesem Konflikt gewachsen ist. Wesentlich dazu beigetragen hat der gegenseitige Respekt. Niemand musste befürchten, ausgebootet zu werden.»

B] Boris: «Was mir am wichtigsten erscheint: die Bereitschaft aller, ihren Teil am Konflikt und an dessen Lösung mitzutragen.»

.C] Corinne: «Viele verwechseln Verständnis mit Einverständnis. Es geht darum, die Ansichten der Gegenseite zu begreifen, nicht darum, mit ihr übereinzustimmen.

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A] Keine Gesichtsverluste und harte Verhandlungen, ohne die Gegenpartei anzugreifen

B] Verantwortungsbereitschaft aller Parteien und Lösungsansätze von allen Parteien C] Bereitschaft, sich in den Standpunkt der Gegenpartei einzufühlen